Klarinettenkoffer

Juhuuuu!!! war der erste Gedanke ( ich freu mich immer total, wenn ich die Gelegenheit bekomme etwas Neues zu machen)

Oh Neeeiiin!!! war der zweite Gedanke ( wie geh ich das bloß mit dem Deckel an???)
 
 und 
 
Nie wieder!!!!  mein dritter Gedanke  – bis zur nächsten Herausforderung;)

Aber mal mit der Ruhe und alles von Anfang an.

Ich sollte also einen Kalrinettenkoffer machen – Ja klar mach ich den Koffer …. EASY 😉

offen soll er sein??? . äh…  ja…. hmm.. klar schaff ich auch.
 
 
So da stand ich nun also.
 
 
 
 
Ich wollte eigentlich den Deckel einfach aus Styropor machen – dann hätte ich kein Problem mit der Statik und auch die Zeit würde nicht knapp werden, denn kann ich ja dann schon mal vorbereiten..
 
aber woher nehm ich ein Styropor, das genau die maße meines Koffer hat – geht nur zuschneiden.. Ohne Schneider – kannste knicken – dann hat man überall die Styropor kugerl.

Also doch mit Kuchen drunter???

aber wie bring ich das zum halten?
da hab ich mir einfach kurzer Hand einen Ständer gebastelt.
 
Holz Brett – bereits mit Papier bezogen – und dann eine passenden Holzleiste montiert.
On die Holzleiste habe ich vorher noch 4 Lächer gebohrt in die ich dann 4 Rundhölzer stecken konnte, auf die hab ich dann den Deckel aufgespießt.
 
Haha das war eine Prozedur – für gewöhnlich macht mir ja solche Teile immer mein lieber Mann – aber der war grad nicht greifbar – also dachte ich mir – selbst ist die Frau 😉
man mag gar nicht meinen wie lange man braucht, um so ein Holzbrett mit einer Leiste zu verbinden…

ABER FINALLY…

geschafft.

 

                                             

lachen mußte ich dann aber wirklich, als mein Sohn(6) -der mich die ganze Zeit beobachtet hatte – zu mir meinte

” macht ja nix Mama, jeder hat so seine Schwächen”
die nächsten Holzarbeiten darf definitiv wieder mein Mann für mich erledigen.

also weiter im Text.

Die Klarinettenteile hatte ich schon in paar Tage vorher modelliert. zu erst nur die schwarzen Teile , dann die ganzen silbernen Teile.
Wobei ich mir natürlich die Unterseite logischerweise geschenkt habe, denn die sieht man ja eh nicht.
also wozu, es war eh schon so genug Plagerei.
Wahnsinn wieviel Knöpfe so eine Klarinette hat.
Glücklicherweise durfte ich das Original – ein Heiligtum – mit zu mir nehmen.
also konnte ich ganz gut Maß nehmen.

also Kuchen in den Maßen des Koffersgebacken, eingestrichen eingedeckt.

und schon war ich unglücklich.

ein total gerade rechteckiger kuchen und alles wird windschief.
Manchmalwill aber auch gar nix hinhauen.

 
die Vertiefungen für die Klarinette eingedrückt.
 
 
 
 
 
 
 
mit blau metallic gebruhst, und die Seiten eingedeckt.
ach mensch die Farbe hab ich auch nicht so hingekriegt.
 
 
 
das ganze Unterteil auf meiner tollen Konstruktion montiert.
 
 
 
 
 
Für den Deckel hatte ich den Kuchen auf eine Kappaplatte – die ich davor mit Fondant bezogen und mit blau-silber besprüht hatte (genügend zeit zum Trocknen lassen) – gesetzt und dann eingedeckt.
den GUT gekühlten Deckel habe ich dann auf meine Pfähle gespießt.
 
<noch ein paar Details ergänzen
(schließen, ecken usw versilbern)
 
und dann musste ich das ganz noch eine halbe Stunde ganz allein in die Pampa fahren.
 

aber guat is gangen, nix is gscheh´n

 
 
so und hier nun noch ein paar Eindrücke – auch gemeinsam mit dem Original.

 

 
hier von hinten –
nettes Detail am Rande der originale hat das adidas Pickel schon verloren, aber auf der Torte sollte es unbedingt drauf sein.
 

 

 

 

 

 
 
Süße Grüße 
Eure Tortenspinnerin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.